Kooperationen

 

Viele der oben genannten DTC-Aktivitäten sind nur durch enge und vertrauensvolle Kooperationen möglich. Daher besteht mit verschiedenen nationalen und internationalen Organisationen, deren Schwerpunkt in der Entwicklungszusammenarbeit liegt, eine punktuelle Zusammenarbeit. Die Vielfalt der gemeinsamen Projekte wird dabei entscheidend von den entsprechenden Fragestellungen und Arbeitsschwerpunkten der jeweiligen Organisationen beeinflusst.

Auf einer völlig anderen Ebene laufen die zahlreichen Nord-Süd-Partnerschaften zwischen einzelnen Kollegen und Kliniken. Diese Partnerschaften sind für alle Beteiligten menschlich und fachlich außerordentlich ergiebig und zukunftsweisend. Hierbei versucht die DTC, Stipendiaten bei der beruflichen und sozialen Integration in Deutschland Hilfestellung zu bieten. Ebenso finden deutsche Kollegen vor und nach einem beruflichen Tropenaufenthalt fachliche Unterstützung in der Vorbereitung und organisatorische Hilfestellung bei der beruflichen Reintegration.

 

 

CAEL - Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsländer der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Inhaltlich und personell eng verflochten mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenchirurgie (DTC) ist die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsländer (CAEL) der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Sie sorgt dafür, dass auch innerhalb der großen wissenschaftlichen Gesellschaft und im Rahmen ihres Jahreskongresses Aspekte der operativen Medizin in ökonomisch benachteiligten Ländern zur Sprache kommen. Über die CAEL gelingt es auch besser, Kontakt zu anderen Arbeitsgemeinschaften innerhalb der verschiedenen Gesellschaften chirurgischer Fachgebiete herzustellen. Darüber hinaus soll die CAEL ihre Schwerpunkte auch auf relevante wissenschaftliche und Forschungsaspekte ausweiten. Die Jahrestagungen von DTC und CAEL werden regelmäßig gemeinsam durchgeführt. Für Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ist die Mitgliedschaft in der CAEL kostenfrei, es genügt die Anmeldung im Sekretariat der DGCH: www.dgch.de.

Kontakt zur CAEL über: PD Dr. Henning Mothes, E-Mail: henning.mothes@med.uni-jena.de.

 

 

Arbeitsgemeinschaft Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit

Die Arbeitsgemeinschaft F.I.D.E. e.V. ist ein Zusammenschluss von Ärzten/Innen, die über berufliche Erfahrungen im Bereich von Gynäkologie und Geburtshilfe unter einfachen Bedingungen, also z.B. in Entwicklungsländern verfügen. Um den Austausch mit Angehörigen angrenzender Berufsgruppen (z.B. Hebammen, Krankenpflegeberufen, Ethnologen, Soziologen etc.) zu vertiefen, sind diese als assoziierte Mitglieder herzlich willkommen. Manche unserer Mitglieder sind wissenschaftlich auf dem Gebiet der internationalen Frauengesundheit, andere direkt in der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland tätig, alle aber sind verbunden in dem gemeinsamen Engagement für die gesundheitliche Situation der Frauen, insbesondere in der „Dritten Welt."

ag-fide.org

 

 

Anästhesie in Entwicklungsländern e. V.

Ziel des Vereins ist es, einen Beitrag zu leisten zur Verbesserung der Qualität anästhesiologischer Versorgung in Entwicklungsländern.
www.dritte-welt-anaesthesie.org

 

 

Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V.
Die DTG erstrebt den Zusammenschluss von Humanmedizinern, Veterinärmedizinern und Naturwissenschaftlern, die auf den Gebieten der Tropenmedizin praktizieren, forschen, beraten oder die daran besonders interessiert sind. Sie ist eine Art inhaltliches Bindeglied zwischen den tropenmedizinischen Instituten und Kliniken; beispielsweise in Hamburg, Berlin, München, Heidelberg, Würzburg und Tübingen.

www.dtg.org

 

 

Arbeitsgemeinschaft Tropenpädiatrie (ATP) e. V.

Die Arbeitsgemeinschaft Tropenpädiatrie (ATP) ist ein eingetragener Verein, gleichzeitig aber auch korporatives Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Sie deckt inhaltlich alle pädiatrischen Aspekte der Medizin in armen Ländern einschließlich der Prävention kindlicher Erkrankungen ab. Neben ihrem jährlichen Symposium findet immer in zeitlicher Nähe ein einwöchiger Hands on - workshop für „ausreisewillige“ Pädiater statt. Dort werden u.a. auch kinderchirurgische Themen behandelt.

www.tropenpaediatrie.de

 

 

Akademie für Globale Gesundheit und Entwicklung (AGGE) Würzburg

Die (AGGE) ist ein Zusammenschluss der Fortbildungsangebote des Difäm - Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. in Tübingen, des Instituts for Public Health der Universität Heidelberg und des Missionsärztlichen Instituts Würzburg. Die Akademie bietet eine breit angelegte Vorbereitung auf den Einsatz in der Gesundheitsarbeit vor allem in wirtschaftlich armen Ländern.

Zudem richtet sich das gebündelte Seminarprogramm an Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, die für ihre Mitarbeitenden bedarfsgerechte Angebote suchen. Hierzu zählen u.a. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Missionsgesellschaften, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Medicus mundi, die Johanniter oder Ärzte ohne Grenzen.

www.agge-akademie.de

 

 

foring - Forum für Internationale Gesundheit e.V.

Das Forum für Internationale Gesundheit (foring) wurde 2004 als Informationsplattform und zum Erfahrungsaustausch gegründet und ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Mitgliedern aus 15 verschiedenen Ländern. Foring informiert unabhängig über Weiterbildungsmöglichkeiten und organisiert auch selbst Fortbildungsveranstaltungen. Diese sind, genau wie Stellenausschreibungen jeder Art in und um die Internationale Gesundheit herum, auf der Internetseite abrufbar. Das Forum möchte sich für eine professionelle Ausbildung in der Humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit einsetzen, um damit letztlich die Qualität der Gesundheitsarbeit in diesem Bereich zu verbessern.

www.foring.org

 

 

 

Internationale Kooperationspartner

 

 

International Federation of Rural Surgery (IFRS)

Die IFRS teilt mit der DTC die Auffassung, dass eine bessere chirurgische Basisversorgung in den armen Ländern nur dann erreicht werden kann, wenn die peripheren Gesundheitsstrukturen gestärkt werden. Auf Initiative einiger weniger Chirurgen vor allem aus Nigeria und Tanzania wird versucht, einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch und alternative Ausbildungskonzepte für Chirurgen zu initiieren, die außerhalb der Hauptstädte ihre Arbeit verrichten (sollen).

www.ifrs-rural.com

 

 

The Association of Rural Surgeons of India (ARSI)

In Indien gibt es eine solche Organisation schon seit vielen Jahren mit einer riesigen Anhängerschaft, die Ausgangspunkt vieler innovativer Techniken und Konzepte ist und über viele Jahre hinweg sogar ein eigenes wissenschaftliches Heft (Rural Surgery) herausgegeben hat. Die DTC ist offizielles Mitglied sowohl der IFRS als auch von ARSI.

www.arsi-india.org

 

 

The Overseas Surgical Fellowship Group der Association of Surgeons of Great Britain and Ireland

Diese Arbeitsgruppe ist sozusagen das Pendant zur CAEL innerhalb der Chirurgengesellschaften von Irland und Großbritannien. Ihre Initiatoren möchten die Kontakte zu Chirurgen intensivieren, die in armen Ländern tätig sind. Es werden regelmäßig Symposien, workshops und Teachingprogramme in anglophonen Ländern weltweit durchgeführt.

www.internationalsurgery.org.uk

 

 

The Association of Surgeons of East Africa (ASEA)

Die ASEA setzt sich überwiegend aus Vertretern der akademischen Lehrkrankenhäuser aus Ländern des östlichen und südlichen Afrikas sowie (fast ausschließlich) britischen und amerikanischen Chirurgen zusammen. Mit dem auf Initiative der ASEA gegründeten College of Surgeons of  East, Central und Southern Africa (COSECSA) besitzt sie ein hervorragendes Instrument, afrikanischen Chirurgen eine Facharztausbildung in ihren Heimatländern zu ermöglichen.

www.cosecsa.org

 

 

Niederländische Gesellschaft für Internationale Chirurgie (NSIS)

Die NSIS ist das niederländische Pendant der DTC. Da es in den Niederlanden als einzigem Land die Qualifikation eines Tropenarztes gibt, der gleichzeitig internistisch, pädiatrisch, aber auch chirurgisch/gynäkologisch ausgebildet wird, hat sie in diesem Studiengang einen festen Platz. Die NSIS und die DTC haben 2014 ihre Symposien gemeinsam in Amsterdam ausgerichtet, dessen politische Sitzungen in die viel beachtete „Amsterdam Declaration“ mündeten.

www.surgicalneed.nl

The Amsterdam Declaration on Essential Surgical Care

 

 

Ärzte ohne Grenzen (MSF)

Viele DTC´ler sind regelmäßig bei Einsätzen von MSF unterwegs. Anders herum ist auch MSF regelmäßiger Gast auf unseren Tagungen und workshops, da die theoretischen und praktischen Schnittmengen vor allem bei Katastropheneinsätzen groß sind.

www.msf.org

 

 

Internationales Komitee des Roten Kreuzes (IKRK)

Gleiches gilt auch für das IKRK, mit dem viele DTC´ler ebenfalls eng zusammenarbeiten.

www.icrc.org

 

 

Senior Expert Service (SES)

Der SES ist trotz seiner offiziellen Stellung als „Stiftung der deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit“  eine Non-profit-Organisation. Sie finanziert Kurzzeiteinsätze von pensionierten Fachleuten aller Berufsgruppen zu Projekten in Entwicklungsländern; darunter auch im Gesundheitssektor.
lang.ses-bonn.de

 

 

Global Initiative for Essential and Emergency Surgery (GIEESC) der WHO

Die GIEESC kann aus unserer Sicht als Pionier dafür angesehen werden, dass die schlechte chirurgische Basisversorgung weltweit von den politischen Institutionen überhaupt als ein globales Gesundheitsproblem angesehen wird. Dem ständigen Drängen ihrer langjährigen Vorsitzenden Meena Cherian ist es zu verdanken, dass Aspekte der operativen Medizin in die 2016 verabschiedeten Sustainable Developmental Goals (SDGs) der WHO Einzug gefunden haben.

www.who.int/surgery/globalinitiative/en

 

 

Lancet Commission on Global Surgery

Die Lancet Commission hat gleichermaßen einen starken politischen, aber auch wissenschaftlichen Hintergrund. Letzterer ist bereits durch zahlreiche epidemiologische Studien und Veröffentlichungen untermauert, in denen erläutert wird, durch welche Maßnahmen bei welchen chirurgischen Krankheitsbildern ein besondere Effekt zur Reduzierung der Morbidität bzw. Reduzierung der DALY´s zu verzeichnen wäre. Dies sollte Richtschnur für die Gesundheitsprogramme vieler Organisationen und Regierungen in armen Ländern sein.

www.lancetglobalsurgery.org

 

 

G4 Alliance

Die G4-Alliance ist eine 2015 in den USA geborene Initiative, die weltweit die Belange der operativen Medizin in armen Ländern vertreten will. G4 steht für den Zusammenschluss aller Organisationen und Interessengruppen aus Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und Anästhesie und betreibt im Namen aller überwiegend Lobby-Arbeit mit dem Ziel, die chirurgische Versorgung weltweit zu verbessern. Ihre aktuelle Strategie wird unter dem Namen Safe surgical care for 80% of the world by 2030 beworben.

www.theg4alliance.org

 

 

 

Entwicklungszusammenarbeit mit medizinischem Schwerpunkt

 

 

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die GIZ setzt als offizielles Organ die Projekte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) um. Sie unterstützt komplexe Reformen und Veränderungsprozesse in Entwicklungs- und Transformationsländern.

www.giz.de

 

 

Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (Inwent)

Inwent ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Personalentwicklung, Weiterbildung und Dialog. Inwent arbeitet im Auftrag der Bundesregierung, der deutschen Wirtschaft und der Bundesländer.

 

 

Technologie Transfer Marburg e.V.

TTM liefert medizinische Geräte und Verbrauchsmaterialien für Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Dabei bietet diese Non-profit-Organisation vor allem einfache, robuste und unter einfachen Bedingungen erprobte Geräte an, die zum Teil selbst von ihnen entwickelt oder modifiziert worden sind. Für jeden Chirurgen lohnt sich vor Beginn eines Einsatzes in armen Ländern eine informative Kontaktaufnahme mit TTM.

www.ttm-germany.de